Begleitung auf einem schweren Weg

von Förderverein Hospiz Köln-Porz e.V., am 18.01.2012


Viele Menschen könnten bis zu ihrem Tod in vertrauter Umgebung leben. Allerdings brauchen sie eine gute Begleitung, die nicht immer durch Familienangehörige gewährleistet ist. Ehrenamtliche Hospiz-Mitarbeiter stehen Sterbenden, Angehörigen und Trauernden zur Seite.
 
Urbach - Eine ebenso sensible wie professionelle Begleitung von Sterbenden bietet unter anderem der Förderverein Hospiz Köln-Porz an. Seine rund 33 geschulten und gut auf die anspruchsvolle Hilfestellung vorbereiteten Ehrenamtler können bei Bedarf helfen, Sterbenden den Übergang zu erleichtern und Familienangehörigen und Freunden bei der Trauerbewältigung zur Seite zu stehen. Darüber hinaus bietet das Hospiz in seinem Haus am Leuschhof auch etliche Plätze für eine stationäre Sterbebegleitung an.

Die Koordination zwischen Förderverein und Hospiz, zwischen ambulanter und stationärer Sterbebegleitung, war bis jetzt die Aufgabe von Katrin Völlings. Sie schied aber aus eigenem Wunsch Ende des vergangenen Jahres nach 17 Jahren aus dem Hospiz aus. Ihre Nachfolgerin ist Annette Wagner, die viel Erfahrung in der Hospizarbeit mitbringt. Sie hat zuletzt mehr als zehn Jahre als Hospizschwester im stationären Haus "Zuversicht" in Bielefeld-Bethel gearbeitet und dort das Palliativnetz Bielefeld mit aufgebaut. Ihre Erfahrungen kann sie nun gut in Porz einbringen, denn im Rechtsrheinischen wird gemeinsam mit der Klinik Merheim und der Caritas-Sozialstation in Urbach auch gerade ein Palliativnetz aufgebaut. "Das Netz koordiniert die verschiedenen Aufgaben der Palliativ-Versorgung und hilft Ärzten, Apothekern, Sterbebegleitern und Angehörigen", erklärt Wagner.

Hilfe auch für Hinterbliebene

Doch der Förderverein steht nicht nur den Sterbenden zur Seite, sondern auch den Hinterbliebenen. Dazu macht er eine ganze Reihe von Angeboten, von der Einzelbegleitung über Gesprächskreise, Spaziergänge und Ausflüge, Frühstück für Trauernde und Trauerseminare. "Es ist außerordentlich hilfreich, wenn Hinterbliebene erfahren, dass sie nicht die einzigen sind, die den Verlust eines geliebten Menschen nur schlecht verkraften", sagt Anne Streck, eine der Ehrenamtlerinnen des Fördervereins. Weil das Trauer-Angebot von vielen Menschen angenommen wird, wurde zusätzlich zu den Gesprächskreisen für Trauernde am Nachmittag ein weiterer am Abend eingeführt. Jeden ersten Dienstag im Monat von 19 bis 20.30 Uhr lässt sich hier die Erfahrung machen, dass Trauernde nicht alleine sind.

Schon der Heilige Augustin wusste, dass sich beim Spazierengehen Probleme lösen (solvitur ambulando - beim Gehen wird es gelöst). Das hat der Förderverein aufgegriffen und bietet jeweils am letzten Sonntag im Monat begleitete Spaziergänge und Ausflüge für Trauernde an. In diesem Jahr ist das Hilfsangebot des Fördervereins auch noch um ein kostenloses Frühstück im Gemeindesaal der katholischen Kirchengemeinde St. Mariae Geburt in Zündorf erweitert worden. Der Tisch ist dort für Trauernde jeden dritten Samstag im Monat von 10 bis 11.30 Uhr gedeckt.

Informationen und Angebote

Fragen über die Begleitung durch den ambulanten Hospizdienst, die Aufnahme im stationären Caritas-Hospiz, die palliative Versorgung und die ehrenamtliche Mitarbeit sowie über Spenden und die Mitgliedschaft im Förderverein werden jeden dritten Mittwoch im Monat in der Zeit von 15 bis 16.30 beantwortet. Dafür stehen leitende Mitarbeiter sowohl des Hospizes als auch des Fördervereins zur Verfügung.

Der nächste begleitete Trauerspaziergang startet am 29. Januar um 9.30 Uhr an der Haltestelle Porz-Markt der Linie 54. Die Teilnahme ist kostenlos, Fahrtkosten und Verzehr sind selbst zu tragen.

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Erfinder wollen ihr Wissen teilen

von Redaktion (Koeln-vernetzt.info Team), am 08.01.2012


Erfinder tüfteln oft jahrelang an einer neuen Idee, in der Regel in ihrer Freizeit und auf eigene Kosten, ohne dass der Erfolg garantiert ist. Im Erfinderclub Porz treffen sich die Kreativen und unterstützen sich gegenseitig.

Finkenberg - Duft kann zu einem ausgeglichenen und harmonischen Verhalten führen. Das hat Ewald Wesner herausgefunden und einen kleinen schmucken Zylinder entwickelt, der mit Duftstoffen gefüllt um den Hals getragen wird. Der aus dem Zylinder strömende Duft steigt in die Nase und führt nachhaltig zu dem beabsichtigten Erfolg. So zumindest verspricht es Wesner, Mitglied im Signo-Erfinderclub, der seinen Sitz im Bürgerzentrum Finkenberg hat. Für seine Erfindung hat Wesner vor zwei Jahren auf der Fachmesse für Vermarktung von neuen Produkten in Nürnberg eine Bronzemedaille erhalten.

Erfindungen der 25 Mitglieder des Clubs erhalten häufiger solche Anerkennungen. Aber dennoch steht der 1999 von Migranten aus Russland und der Ukraine gegründete Club nicht auf sicheren Füßen. "Wir erhalten eine finanzielle Förderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die aber jetzt ausläuft", klagt Zinovy Goldberg, der Vorsitzende des Clubs. In den vergangenen 16 Jahren hatte das Bundesministerium für Wirtschaft den Verein mit jährlich 1 500 Euro unterstützt. Diese Förderung wurde jetzt eingestellt. Chancen, seine ökonomische Situation zu verbessern, hatte der Club jüngst. Da wurde er anlässlich einer Ausstellung von Erfindungen von Anton Rütten, Leiter der Abteilung Integration im NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales und Barbara Roth, der Referatsleiterin für den Bereich Gesellschaftliche Teilhabe Zugewanderter, besucht. "Wir haben nach dem Besuch den Kontakt zwischen dem Kompetenzzentrum für Integration in der Bezirksregierung Arnsberg und dem Erfinderclub hergestellt. Beide Seiten werden nun über einen konkreten Antrag beraten", sagte Rütten. Ob das zu einmaliger oder zu der vom Erfinderclub gewünschten ständigen Unterstützung führt, ist noch offen.

Neugier auf Bildung wecken

Wie Daniel Düsentrieb in der Werkstatt neue Wunderdinge auszutüfteln, ist nicht das einzige, was die Mitglieder des Erfinderclubs leisten. "Unser Ziel ist, spielerisch die Neugier auf Bildung zu wecken", erklärt Goldberg. Außerdem gebe es Kooperationen mit Schulen, in denen wir unsere Erfindungen und unser Wissen vermitteln. Das ist eine Aufgabe, die Rütten besonders freut. "Mich begeistert es sehr, dass die Mitglieder des Erfinderclubs in den Stadtbezirk gehen und in den Schulen und im Bürgerzentrum mit ihrem Wissen helfen." Dabei werden die Erfinder von Maria Chernova unterstützt, die ihnen als Dolmetscherin zur Seite steht. Ergebnis einer solchen Kooperation ist die Wippe für vier Kinder, die Wladimir Paraschin, Schüler der Lise-Meitner-Gesamtschule , mit den Erfindern in einem Workshop entwickelt hat. Die Wippe fördert in besonderem Maße das Gleichgewichtsvermögen der Kinder. Realisiert wurde sie bislang noch nicht, so wie die meisten der Erfindungen. Eine gute Chance, produziert zu werden, haben aber einige davon. Zum Beispiel der Eisschneider, den David Berman entwickelt hat. "Mein Eisschneider ist viel wirkungsvoller als ein herkömmlicher Eisbrecher", schildert er. Er schneidet eine Eisdicke von bis zu fünf Metern mit einer Geschwindigkeit von 18 Kilometern in der Stunde."

 

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Dankeschön für ehrenamtliche Seniorenarbeit

Quelle: Stadt Köln

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Interkulturelle Woche Köln 2012

24. September bis 7. Oktober 2012
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Nächste Termine

29.01.2012, Ort: Haltestelle Porz-Markt der Linie 54

begleiteter Trauerspaziergang


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02.02.2012, Ort: Seniorenberatung PariSozial Köln

Mobile Seniorenberatung in Urbach


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02.02.2012, Ort: Seniorenberatung PariSozial Köln

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